Gerald Drebes
Organist, Pianist, Chordirigent, Musikwissenschaftler
Wiederentdeckung des Bach-Konkurrenten Kobelius
RNZ-Artikel J. S. Bach - Kobelius in Schönau
Artikel: Mozart u. d. "Mannheimer Schule"
2 Aufsätze: Monteverdi und H. Schütz
Aufsatz: Francesco da Barberino
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Willkommen! – Hier Beispiele meiner Arbeit:

Organist/Pianist:
- Konzertantes Orgelspiel solo: 2006 vor der schwedischen Königsfamilie, 2010 vor dem amtierenden deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler

- TV-Gottesdienst s. u.

- Konzert und CD-Aufnahme mit dem "Capricornus Consort Basel" ("Echo Klassik"-Preisträger!) s. u.

- 13 Kirchenorgel-"Verwandlungen" initiiert:
         4 Neuintonationen etc. von Pfeifenorgeln mit Orgelbauer Gerhard Lenter, 9 Neuanschaffungen von digitalen Kirchenorgeln

- Piano-Begleiter von profess. Solisten und Chören
- Organist/Pianist der ref. Kirchgemeinde CH-Brienz BE (bei Interlaken)

 
Chordirigent:
- Je 2 verschiedene Konzertprogramme mit der Begleitung der Pianisten Rainer Böhm und Volker Engelberth

(beide u. a. 1. Landes-Jazz-Preis-Träger Baden-Württemberg 2010 bzw. 2016)

- Rundfunkaufnahme s. u.   

- Regional neues Chorkonzept

Musikwissenschaftler:
Musikwissenschaftliche Aufsätze (in den Fachlexika "New Grove" und "MGG" zitiert):
- "Monteverdis Kontrastprinzip, die Vorrede zu seinem 8. Madrigalbuch und das Genere concitato", in: Musiktheorie 6 (1991), Heft 1, S. 29 - 42 (komplett hier online, s. o.)
- "Schütz, Monteverdi und die ´Vollkommenheit der Musik´ - Es steh Gott auf aus den Symphoniae sacrae II (1647)", in: Schütz-Jahrbuch 14 (1992), S. 25 - 55 (
komplett hier online, s. o.)

Populärwissenschaftliche Artikel:

-  Gerald Drebes, Die "Mannheimer Schule" - ein Zentrum der vorklassischen Musik und Mozart, in: Rhein-Neckar-Dreieck 1992, S. 14-18 (komplett hier online, s. o.)

- Booklet-Autor der ug. Kobelius-CD von 2012

- Aufführungspraktische Wiederentdeckung des barocken Opernkomponisten Johann Augustin Kobelius, Konkurrenten von J. S. Bach (moderne Erstaufführung seines einzigen erhaltenen Werkes).

 Rundfunk:
- 90-minüt. Musikfeature "Monteverdi, Schütz und die Vollkommenheit der Musik", gesendet am 19.11.1993 im deutschen staatlichen WDR 3
- Rundfunkaufnahme als Chordirigent (Gospel), Erstsendung am 2. 12. 2001, wiederholt am 3. 11. 2002 im deutschen staatlichen SWR 4

- zahlreiche Sendungen meiner Kobelius-Ersteinspielung auf CD in vielen europäischen Rundfunkprogrammen (s. u.)

TV-Gottesdienst:
am 17. 11. 2010 (Buß- und Bettag) wurde ein von mir organisierter und musikalisch konzeptionierter Konzertgottesdienst (mit mir als Organisten, dem Neumeyer Consort [Alte-Musik-Ensemble] und dem Countertenor Franz Vitzthum) von einem Fernsehsender aufgezeichnet.
Ausschnitte daraus finden sich hier:
www.bwfamily.tv/programm/programmarchiv.php?q=Drebes&sendereihe=Gloria&sendedatum_von=&sendedatum_bis=&button=suchen


CD-Aufnahme
:
Meine aufführungspraktische Wiederentdeckung des Bach-Konkurrenten J. A. Kobelius (s. u.) ‒

Organist und Booklet-Autor bei dessen CD-Ersteinspielung 2012 mit Franz Vitzthum (Countertenor) und dem Capricornus Consort Basel
(letzteres jetzt für eine andere CD "Echo Klassik"-Preisträger 2014 - und auf der "Bestenliste 2-2014" vom "Preis der Deutschen Schallplattenkritik")

    
Ich gratuliere dem Capricornus Consort Basel herzlich zu diesen höchsten Musikpreisen und danke ihm für unser gemeinsames Musizieren (Konzert und CD)!





Johann Augustin Kobelius (1674 – 1731) interessiert uns nicht nur als erfolgreicher Opernkomponist.
Kaum bekannt ist: Als sich J. S. Bach 1702 in Sangerhausen auf die Organistenstelle an St. Jacobi bewarb, zog man ihm Kobelius vor (siehe nächste Seite)!
Am 12. 5. 2013 habe ich das Stück am möglichen Ort seiner Entstehung, der Weißenfelser Schlosskapelle, im Abschlusskonzert der 12. Weißenfelser Musikwoche mit der CD-Besetzung aufgeführt.

Die "Pizzicato-Arie" im Zentrum der Kantate können Sie hier hören:  www.capricornus.ch/crbst_1.html

Kobelius-CD-Rezensionen:

 "…Vitzthum muss sich vor keinem seiner berühmten Kollegen verstecken, mögen sie nun Scholl, Jaroussky oder Cencic heißen. Nur wenige Countertenöre verfügen über ein so geschmeidiges, angenehmes Timbre, eine so leichte Höhe und eine so tiefe Musikalität. Damit ist die CD in mehrerlei Hinsicht eine großartige Entdeckung."

(Marcus Stäbler, NDR, 2. 1. 2012)

Ebenfalls rühmend: www.klassikinfo.de/Countertenoere.1387.0.html

Bislang ist diese CD mindestens in folgenden staatlichen Rundfunksendern empfohlen worden:

NDR Kultur (2. 1. 2012), SR 2 (31. 12. 11), SWR 2 (5. 1. 12), BBC Radio 3 (21. 1. 12), Deutschlandradio Kultur (9. 2. 12), WDR 3 (11. u. 27. 2. 12), BR-Klassik (13. 2. 12), Nordwestradio (Radio Bremen, 18. 3. 12).